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Setzstufe

Typen & Bauweisen

Setzstufen bezeichnen den senkrechten Teil einer Treppenstufe, während der waagerechte Teil als Trittstufe definiert wird. Der Übergang zwischen beiden Elementen kann optisch kaum sichtbar sein oder bewusst als Gestaltungselement hervorgehoben werden.

Offene Treppen kommen ohne Setzstufen aus und bestehen ausschließlich aus Trittstufen. Bei geschlossenen Treppen hingegen sind Setzstufen ein zentrales Element der Konstruktion.

Häufig wird die Trittstufe leicht über die Setzstufe hinausgeführt, wodurch ein filigraner und moderner Effekt entsteht. Zusätzlich können kontrastierende Materialien oder Farben eingesetzt werden, um die Stufen optisch zu betonen.

Welche Vorteile bieten Setzstufen?

  • Sie verhindern, dass Schmutz oder Gegenstände zwischen die Stufen fallen.
  • Unter der Treppe entsteht ein geschlossener Bereich, der als Stauraum genutzt werden kann.
  • In bestimmten Konstruktionen tragen Setzstufen zur Stabilität der Treppe bei.
  • Sie erhöhen die Sicherheit, insbesondere für Kinder und Haustiere, da keine offenen Zwischenräume vorhanden sind.

Setzstufen können bei vielen Treppenarten eingesetzt werden, besonders häufig bei Wangentreppen. Auch bei Kragarm-, Wendeltreppen oder Spindeltreppen sind sie möglich. Bei Raumspartreppen oder Mittelholmtreppen werden sie dagegen in der Regel nicht verwendet.

Für eine individuelle Planung und Beratung stehen BAUWIKI-Fachbetriebe zur Verfügung.

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