Eine elektrische Markise funktioniert mithilfe eines eingebauten Rohrmotors, der sich in der Tuchwelle der Markise befindet.
1. Rohrmotor:
Der Elektromotor ist in der Regel optisch gut verdeckt und gleichzeitig vor Witterungseinflüssen geschützt. Er ist in die Tuchwelle integriert und ermöglicht das Ein- und Ausfahren des Markisentuchs. Die Tuchwelle wird vom Motor angetrieben und wickelt das Tuch beim Ein- und Ausfahren auf bzw. ab.
2. Stromanschluss:
Für den Betrieb ist ein Stromanschluss mit 230 Volt im Außenbereich erforderlich, der die Energieversorgung des Motors sicherstellt.
3. Bedienung:
Die Steuerung erfolgt meist über Wandtaster wie Kipp- oder Drehschalter. Bei Modellen mit Funktechnik kann die Markise zusätzlich per Fernbedienung oder Smart-Home-System bedient werden.
4. Zusätzliche Funktionen:
Hochwertige Modelle verfügen oft über eine Speicherfunktion, bei der die Markise per Knopfdruck in eine bevorzugte Position gefahren wird. Sobald die gewünschte Ausfahrweite erreicht ist, stoppt der Motor automatisch.
Insgesamt bietet die elektrische Markise hohen Komfort und eine einfache Bedienung.
Manuelle Markise
Ein manueller Antrieb bei einer Markise bezieht sich auf die Möglichkeit, die Markise per Handkurbel zu betätigen.
Bei einem manuellen Antrieb wird die Markise mithilfe einer Kurbel ein- und ausgefahren. Diese Technik ist zuverlässig, wenig fehleranfällig und die kostengünstigste Variante. Sie eignet sich besonders für Orte ohne Stromanschluss.
Bei elektrischen Markisen sollte zusätzlich nach einer Notfallkurbel gefragt werden. Diese ermöglicht es, die Markise auch bei technischen Problemen wie einem Stromausfall manuell zu bedienen, ohne den Motor zu beschädigen.
Insgesamt bietet der manuelle Antrieb eine einfache und effektive Lösung für den Sonnenschutz, insbesondere an Orten ohne Stromversorgung. Mehr Komfort bietet der elektrische Antrieb.
