Der Gelenkarm einer Markise ist ein wichtiger Bestandteil, der das Markisentuch ausfährt und stabilisiert. Er besteht aus zwei oder mehr scherenartig angebrachten Armen, die untereinander mit Gelenken verbunden sind. Bei einem geringen Ausfall der Markise bestehen die Gelenkarme jeweils nur aus einem Stück, bei größerem Ausfall aus zwei oder mehr scherenartig angebrachten Armen.Die Gelenkarme sorgen für die Stabilität der Markise und halten das Tuch beim Ausfahren straff. Stahl- oder Gasdruckfedern spannen die Gelenkarme und drücken das Tuch beim Ausfahren nach außen. Unterhalb des Markisentuches befinden sich an den Außenseiten die beiden Gelenkarme.
Mittelgelenk
Das Mittelgelenk einer Markise ist ein flexibles Gelenk, das die Gelenkarme miteinander verbindet.Es ist ein wichtiger Bestandteil, der das Markisentuch ausfährt und stabilisiert. Bei Gelenkarmmarkisen mit einem größeren Ausfall bestehen die Gelenkarme jeweils aus zwei oder mehr scherenartig angebrachten Armen, die untereinander mit Gelenken verbunden sind. Das Mittelgelenk sorgt für die Beweglichkeit der Gelenkarme und hält das Tuch beim Ausfahren straff.
Markisentuch
Tuchwelle einer Markise
Die Tuchwelle wickelt das Markisentuch auf und ab. Sie ist über ein Getriebe mit dem Antrieb oder der Kurbelstange verbunden. Man nennt die Tuchwelle auch Wickelwelle. Die Welle befindet sich an der Wandseite oft in einer Kassette versteckt.
Einfassband
- Kederband: Ein flaches Band, das in eine Nut am Rand des Markisentuchs eingeführt wird.
- Paspelband: Ein Band, das auf den Rand des Markisentuchs aufgenäht wird und eine dreidimensionale Wirkung erzeugt.
- Wellenband: Ein Band, das in Wellenform auf den Rand des Markisentuchs aufgenäht wird und eine dekorative Wirkung erzeugt.
Keder
Unter einem Keder versteht man die Verstärkung eines Stoffes oder Plane am Rand. Diese Keder besteht aus Leder oder aus stoffumhülltem Kunststoff. Mit der Kederfahne wird die Keder in die Tuchwelle eingeschoben und stellt damit die Verbindung her.
Markisensensor
Markisensensoren können zusätzlich integriert werden, wenn die Markise mit einem passenden Motor ausgestattet ist. Die Sensoren schalten dabei den Motor fürs Ein- oder Ausfahren der Markise. Dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten und Anwendungsfälle, die oft auch kombiniert werden können.Ein Lichtsensor meldet z.B., dass es hell ist. Daraufhin fährt die Markise raus, um einen Bereich zu beschatten. Der Regensensor meldet, dass es regnet. Dann fährt die Markise automatisch wieder ein, um geschützt zu sein. Ein Windsensor schützt die Markise vor zu hohen Windlasten und fährt die Markise zum Schutz vor Beschädigungen wieder ein.Welche Sensoren für ihre Markise benötigt werden, stimmen Sie mit ihrem Fachmann ab.
Tragrohr
Das Tragrohr auch Konsolrohr genannt, wird in die Konsolen, die befestigt wurden, eingelegt und fixiert. Am Tragrohr sind Armträger und Tuchwelle der Markise montiert. Das Tragrohr ist meist aus Stahl und leitet die Kräfte über die Konsolen an die Fassade. Es ist ein Befestigungselement für Gelenkarmmarkisen.
Volant
- Dekorativer Abschluss: Der Volant bildet einen optischen Abschluss und verdeckt die Gelenkarme der Markise bei nicht offenen Modellen, ohne großen Aufwand.
- Schutzfunktion: Bei offenen und halboffenen Gelenkarmmarkisen übernimmt der Volant eine Funktion als Abdeckung und Schutz. Bei eingerolltem Markisentuch schützt er die Konstruktion der genannten Markisenarten und trägt zur Langlebigkeit des Sonnenschutzelements bei.
- Sonnenschutz: Der Volant hält Blendungen fern, insbesondere wenn die Sonne am Morgen oder am Abend frontal auf den Terrassenbereich scheint oder zu einem bestimmten Zeitpunkt besonders tief steht. Je größer der Volant ist, desto mehr Blend-, Sicht- und Sonnenschutz bietet er.
Ausfallrohr
Ein Ausfallrohr, auch als Ausfallprofil bezeichnet, ist ein wesentlicher Bestandteil einer Markise. Es handelt sich um die vordere Stange der Markise, an der die Markisenarme und das Markisentuch befestigt sind.Bei Bedarf kann auch der Volant (auch als Markisenschürze bekannt) am Ausfallrohr angebracht werden.