Ein Türelement besteht aus dem
beweglichen Türblatt und der
feststehenden Zarge. Landläufig wird die Zarge auch Türrahmen genannt. Die Zarge verkleidet die
Wandöffnung (Mauerleibung) und dient der Aufnahme der
Bänder (Scharniere) sowie des
Schließblechs, in das die
Schlossfalle einschnappt. Zargen können aus unterschiedlichen Materialien gefertigt werden. Gängig sind
Holz,
Holzwerkstoffe,
Stahlblech,
Edelstahl und
Aluminium.
Stahlzargen sind sehr stabil und werden insbesondere in stark frequentierten Bereichen eingesetzt. Gewöhnlich harmoniert die Zarge im Design mit dem Türblatt, besteht also aus dem gleichen
Material mit der gleichen
Oberfläche und der gleichen
Kantenausführung. Es ist aber auch möglich, Zarge und Türblatt in verschiedenen Materialien auszuführen, um optisch Akzente zu setzen. Zu den vielseitig einsetzbaren
Zargensystemen gehört die
Holzumfassungszarge, die so heißt, weil sie die Wand wie eine Klammer umfasst. Sie ist generell für alle Wandtypen geeignet und in den
üblichen Wandstärken lieferbar;
Sonderwandstärken sind in Einzelfällen möglich. Ein stufenloser
Wandstärkenausgleich ist Bestandteil der Konstruktion – er ermöglicht über ein
Nut-und-Feder-System, die
Zargentiefe an die Wandstärke anzupassen. Für Wände bis zu einer bestimmten
Überdicke (je nach Hersteller) kann die Holzumfassungszarge in einem Stück gefertigt werden; für größere Wandstärken kommt ein
Futterausgleichsstück zum Einsatz, das über
Nutungen mit einer losen Feder dreiseitig verbunden wird. Im Gegensatz zu Stahlzargen werden Holzumfassungszargen in der Höhe auf die
Oberkante des fertigen Fußbodens (OFF) abgestimmt, d. h. sie haben keinen
Bodeneinstand.