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Wiki-Topic: Typen & Bauweisen

ZIP Screens

Ein ZIP-Screen, auch bekannt als ZIP Store oder ZIP-Gewebe, ist ein fortschrittliches Sonnenschutzsystem, das hauptsächlich für den Außenbereich von Gebäuden verwendet wird. Es kombiniert die Eigenschaften einer Markise mit einem speziellen Gewebe, das entlang der Seitenränder in seitlichen Führungsschienen mit Reißverschlussmechanismus (daher der Name ZIP) geführt wird.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Markisen bietet ein ZIP-Screen eine besonders hohe Stabilität und Windbeständigkeit. Das ZIP-Gewebe ist fest in den seitlichen Führungsschienen verankert und verläuft ohne Spielraum entlang der Führungsschienen nach oben oder unten. Dadurch wird verhindert, dass das Gewebe flattert oder durch Windbelastung beschädigt wird. Diese Konstruktion ermöglicht es dem ZIP-Screen, auch bei starkem Wind in Position zu bleiben.

Das ZIP-Gewebe bietet neben dem Schutz vor Sonneneinstrahlung auch einen hohen Grad an Sichtschutz und Privatsphäre. Es ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich, darunter lichtdurchlässige, transparente oder verdunkelnde Varianten. Dadurch kann der Benutzer den gewünschten Grad an Lichtdurchlässigkeit und Sichtschutz wählen.

ZIP-Screens können sowohl manuell als auch motorisiert betrieben werden. Motorisierte Varianten bieten den Komfort einer einfachen Steuerung per Knopfdruck oder Fernbedienung. Einige Modelle sind zusätzlich mit Sensoren ausgestattet, die automatisch auf Sonneneinstrahlung, Wind oder Regen reagieren und den Sonnenschutz entsprechend anpassen können.

Die Vorteile eines ZIP-Screens liegen in der hohen Stabilität, dem effektiven Sonnen- und Sichtschutz sowie der Möglichkeit, auch bei widrigen Wetterbedingungen verwendet zu werden. Sie eignen sich sowohl für private als auch für gewerbliche Anwendungen und tragen zur Energieeffizienz von Gebäuden bei, indem sie den Einfall von Sonnenlicht reduzieren und die Raumtemperatur regulieren.

Ein ZIP-Screen ist ein fortschrittliches Sonnenschutzsystem, das ein spezielles Gewebe mit seitlichen Führungsschienen und Reißverschlussmechanismus kombiniert. Es bietet hohe Stabilität, Windbeständigkeit, Sonnen- und Sichtschutz und kann sowohl manuell als auch motorisiert betrieben werden.

Welcher ZIP-Screen zu Ihrem Haus passt, klären unsere BAUWIKI Fachleute gerne mit Ihnen.

Elektrische Markise

Eine elektrische Markise funktioniert mithilfe eines eingebauten Rohrmotors, der sich in der Tuchwelle der Markise befindet.

1. Rohrmotor:
Der Elektromotor ist in der Regel optisch gut verdeckt und gleichzeitig vor Witterungseinflüssen geschützt. Er ist in die Tuchwelle integriert und ermöglicht das Ein- und Ausfahren des Markisentuchs. Die Tuchwelle wird vom Motor angetrieben und wickelt das Tuch beim Ein- und Ausfahren auf bzw. ab.

2. Stromanschluss:
Für den Betrieb ist ein Stromanschluss mit 230 Volt im Außenbereich erforderlich, der die Energieversorgung des Motors sicherstellt.

3. Bedienung:
Die Steuerung erfolgt meist über Wandtaster wie Kipp- oder Drehschalter. Bei Modellen mit Funktechnik kann die Markise zusätzlich per Fernbedienung oder Smart-Home-System bedient werden.

4. Zusätzliche Funktionen:
Hochwertige Modelle verfügen oft über eine Speicherfunktion, bei der die Markise per Knopfdruck in eine bevorzugte Position gefahren wird. Sobald die gewünschte Ausfahrweite erreicht ist, stoppt der Motor automatisch.

Insgesamt bietet die elektrische Markise hohen Komfort und eine einfache Bedienung.

Manuelle Markise

Ein manueller Antrieb bei einer Markise bezieht sich auf die Möglichkeit, die Markise per Handkurbel zu betätigen.

Bei einem manuellen Antrieb wird die Markise mithilfe einer Kurbel ein- und ausgefahren. Diese Technik ist zuverlässig, wenig fehleranfällig und die kostengünstigste Variante. Sie eignet sich besonders für Orte ohne Stromanschluss.

Bei elektrischen Markisen sollte zusätzlich nach einer Notfallkurbel gefragt werden. Diese ermöglicht es, die Markise auch bei technischen Problemen wie einem Stromausfall manuell zu bedienen, ohne den Motor zu beschädigen.

Insgesamt bietet der manuelle Antrieb eine einfache und effektive Lösung für den Sonnenschutz, insbesondere an Orten ohne Stromversorgung. Mehr Komfort bietet der elektrische Antrieb.

Markisen Abmessungen

Wie wird eine Markise gemessen? Was für Begrifflichkeiten sollten Sie kennen? Wie können Fehler vermieden werden?

Markisen Breite

Die Markisenbreite beschreibt die horizontale Breite einer Markise. Sie wird von einem Außenpunkt zum anderen gemessen und gibt an, wie weit die Markise in der Breite reicht. Bei der Messung der Markisenbreite wird der Wert in der Regel in Zentimetern angegeben.

Das maximale Breiten-Außenmaß bedeutet bei vielen Herstellern, dass von der linken Kante der Markisenkassette bis zur rechten Kante der Kassette, einschließlich der Kassette selbst, gemessen wird.

Bei der Maßbestimmung wird empfohlen, die Aufmaßblätter der jeweiligen Hersteller zu nutzen und eine professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen, damit alles korrekt passt.

Markisen Tiefe

Die Markisenausfuhrlänge beschreibt die maximale Entfernung von der Wand bis zum Ausfallprofil. Die tatsächliche Markisentiefe ergibt sich durch den Markisen-Neigungswinkel der Montage und kann je nach Einstellung variieren.

Bitte prüfen Sie vorher, ob die gewünschte Markisentiefe für den zu beschattenden Bereich mit der passenden Neigung umsetzbar ist. Die BAUWIKI Fachleute helfen Ihnen dabei gerne weiter.

Markisen Neigung

Die Markisenneigung beschreibt den Winkel, unter dem die Markise geneigt ist, wenn sie ausgefahren ist. Dieser Neigungswinkel ist wichtig, um die Markise optimal an die jeweiligen Bedingungen anzupassen.

Ein bewährter Neigungswinkel beträgt 15 Grad. Dieser Winkel ermöglicht, dass sich kein Wasser auf der Markisenbespannung sammelt und eine Kuhle bildet. Ein steilerer Winkel ist bei fest montierten Sonnenschutzsystemen meist nicht empfehlenswert, da er die Montage erschwert und die Durchgangshöhe verringert. Die Durchgangshöhe sollte mindestens 200 Zentimeter betragen. Außerdem wird die tatsächliche Ausfalltiefe mit steigendem Winkel kleiner.

Wie der Neigungswinkel eingestellt wird, hängt vom Markisenmodell ab. In der Regel gibt es auf beiden Seiten Justierschrauben unter einer Abdeckung. Wichtig ist, dass die Mechanik dabei nicht unter Belastung steht. Um das zu vermeiden, sollte die Markise während der Einstellung von einer zweiten Person an der Vorderkante gestützt werden. Weitere Details entnehmen Sie bitte der jeweiligen Anleitung.

Der Neigungswinkel beeinflusst auch andere Maße, wie die Montagehöhe, die Durchgangshöhe und die tatsächliche Ausfalltiefe. Bei der Planung einer festen Montage sollten diese Zusammenhänge berücksichtigt werden.

Für eine individuelle Beratung und Einstellung empfiehlt sich die Unterstützung durch einen Fachmann.

Markisen Höhe

Die Markisenhöhe wird von Oberkante-Fertigfußboden bis Markise gemessen. Hier sollte man im Vorfeld prüfen, ob die baulichen Gegebenheiten für die Markise ausreichen. Bedingt durch den Neigungswinkel und einem Mindestmaß in der Höhe (auch Markisen-Durchgangsmaß genannt) unter der Markise wird in der Regel empfohlen bei mindestens 260cm eine Markise zu montieren. Hier hilft ihnen der Fachmann damit Markisenneigung, Markisentiefe und Markisenausfall zur Höhe passen.

Markisen Durchgangsmaß

Das Markisendurchgangsmaß beschreibt die Höhe, die verfügbar ist, wenn die Markise ausgefahren ist. Es ist der Abstand vom Boden bis zur unteren Kante des ausgefahrenen Markisenstoffes.

Rollladen Arten

Ein Überblick über die verschiedenen Rollladenarten und ihre Unterschiede:

Vorbaurollladen

Der Vorbaurollladen wird außen vor dem Fenster in der Fensterlaibung oder auf der Fassade montiert.

Vorteile: einfache Nachrüstung, keine Eingriffe in die Gebäudehülle, verbesserter Wärmeschutz und mehr Wohnkomfort.

Er kann mit Insektenschutz, elektrischer Steuerung oder Smart-Home-Anbindung ausgestattet werden.

Aufsatzrollladen

Hier bilden Fenster, Rollladenkasten und Rollladen eine feste Einheit und werden gemeinsam eingebaut.

Vorteile: sehr gute Wärmedämmung durch integrierte Bauweise, optionaler Insektenschutz, Nachrüstung eines Motors meist möglich.

Schrägrollladen

Diese Variante wird speziell für Dachfenster oder Giebelfenster eingesetzt.

Die Bewegung erfolgt angepasst an die Schräge, meist von oben nach unten.

Rollläden bieten insgesamt vielseitige Lösungen für Sonnenschutz, Wärmedämmung, Sicherheit und Komfort und sollten passend zur baulichen Situation ausgewählt werden.

Aufsatzkasten für Rollladen

Beispiel: Aufsetz-Rollläden AU-RO© Warema

Ein Aufsatzkasten beim Rollladen ist ein Bauteil, das zur Aufnahme und zum Schutz des Rollladenbehangs sowie des Aufrollmechanismus dient. Er wird oberhalb des Fensters oder der Tür montiert und kann je nach System in die Fassade integriert oder sichtbar aufgesetzt sein.

Der Aufsatzkasten sorgt dafür, dass der Rollladen beim Hochfahren sauber aufgerollt und geschützt im Kasten verschwindet. Gleichzeitig schützt er den Mechanismus vor Staub, Schmutz, Feuchtigkeit und mechanischen Einwirkungen, wodurch die Lebensdauer des Systems verlängert wird.

Je nach Ausführung bestehen Aufsatzkästen aus Kunststoff, Aluminium oder Holz. Sie können so gestaltet sein, dass sie sich optisch unauffällig in die Gebäudehülle einfügen oder bewusst als gestalterisches Element sichtbar bleiben.

Es gibt unterschiedliche Bauformen, die sich in Größe, Form und Wartungszugang unterscheiden. Einige Systeme ermöglichen eine einfache Wartung des Rollladens, andere sind geschlossen konstruiert.

Der Aufsatzkasten wird in der Regel gemeinsam mit dem Fenster eingebaut und ist damit ein Bestandteil des Gesamtsystems.

Vorbaukasten für Rollladen

Schnitt durch einen Vorbaurollladen© Warema

Vorbaurollläden sind eigenständige Rollladensysteme, die außen vor der Fenster- oder Türöffnung auf das Mauerwerk montiert werden.

Der Vorbaurollladenkasten ist ein sichtbarer Kasten, der oberhalb des Fensters oder der Tür sitzt. Er kann rechteckig, quadratisch oder abgerundet ausgeführt sein. Im Inneren befinden sich der Rollladenbehang, der Aufrollmechanismus sowie optional ein Motor.

Vorbaurollladenkästen werden in der Regel aus Aluminium oder Kunststoff gefertigt. Sie bieten gestalterische Freiheit bei Form und Farbe und können gezielt als optisches Element an der Fassade eingesetzt werden.

Da das System vor der Gebäudehülle sitzt, eignet es sich besonders gut für Neubau und Sanierung, ohne in die bestehende Bausubstanz eingreifen zu müssen.

Schrägrollladen für Rollladen

Schrägrollladen© Warema

Ein Schrägrollladen für abgeschrägte Fensterfronten ist auch möglich. Hier sind maßgeschneiderte individuelle Lösungen notwendig, die neben Sonnenschutz und Sichtschutz auch an die abgeschrägten Fenster angepasst sind.

Halbkasettenmarkise

Eine Halbkassettenmarkise ist eine Art der Gelenkarmmarkise, die in eingefahrenem Zustand vorne und zu beiden Seiten durch Abdeckungen geschützt ist. Tuchwelle und Gelenkarme sind an der Unterseite offen.

Durch die dreiseitige Abdeckung der Markise sind Gelenkarme und Tuchwelle weitestgehend vor Witterungseinflüssen wie Feuchtigkeit und Schmutz geschützt und gleichzeitig ist eine gewisse Durchlüftung der Bespannung möglich. Das erhöht die Langlebigkeit der Markise und verhindert unschöne Verschmutzungen.

Halbkassettenmarkisen gibt es wie alle Gelenkarmmarkisen in unterschiedlichen Ausführungen, Ausfalltiefen und Breiten.

Der Unterschied zu offenen Markisen besteht in der Montage der Halbkassette an der Hauswand. Abdeckungen und Ausfallprofile sind in unterschiedlichen Materialien und Oberflächen erhältlich. Am gängigsten sind Kunststoff, Chrom und Aluminium.

Über die Möglichkeiten informiert dich dein BAUWIKI Fachmann.

Kassettenmarkise

Eine Kassettenmarkise ist eine Art der Gelenkarmmarkise, die in eingefahrenem Zustand durch eine Kassette geschützt ist.

Tuchwelle und Gelenkarme fahren im geschlossenen Zustand in die Kassette und werden durch die seitlichen und vorderen Abdeckungen der Markise weitestgehend vor Witterungseinflüssen wie Feuchtigkeit und Schmutz geschützt. Das erhöht die Langlebigkeit der Markise.

Kassettenmarkisen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen hinsichtlich Breite, Ausfalltiefe und Stoffen. Lassen Sie sich am besten von einem BAUWIKI Partner persönlich über die Möglichkeiten beraten.

Insektenschutzrollo

Insektenschutzrollo© WAREMA

Ein Insektenschutzrollo ist eine spezielle Art von Fenster- oder Türvorhang, der entwickelt wurde, um das Eindringen von Insekten in Innenräume zu verhindern. Es besteht aus einem engmaschigen Gewebe, das Insekten fernhält und gleichzeitig eine gute Durchlüftung sowie Sicht nach draußen ermöglicht.

Ein Insektenschutzrollo wird normalerweise an Fenstern oder Türen angebracht und kann entweder manuell oder mit einem automatischen Aufrollmechanismus bedient werden. Es besteht aus einem Rahmen oder einer Kassette, in der sich das Gewebe befindet.

Beim Öffnen wird das Gewebe aus der Kassette gezogen und straff gespannt, um den Durchgang für Insekten zu blockieren. Beim Schließen wird das Gewebe wieder in die Kassette aufgerollt und sicher verstaut.

Der Vorteil eines Insektenschutzrollos besteht darin, dass es eine effektive Barriere gegen Insekten wie Fliegen, Mücken oder Wespen bietet, während gleichzeitig frische Luft und Licht in den Raum gelangen.

Es ist besonders in den wärmeren Monaten nützlich, wenn Fenster oder Türen häufig geöffnet sind, um zu lüften und gleichzeitig Insekten draußen zu halten.

Insektenschutzrollos gibt es in verschiedenen Größen und Ausführungen. Sie können als eigenständiges System genutzt oder mit anderen Fenster- und Türsystemen wie Jalousien oder Rollläden kombiniert werden.

Wichtig ist, dass das Gewebe nicht vollständig luft- oder lichtdicht ist und kleinere Insekten unter Umständen dennoch durchdringen können. Daher sollte es regelmäßig geprüft und bei Bedarf repariert oder ersetzt werden.

Welches Insektenschutzrollo für Sie das richtige ist, besprechen Sie mit ihrem BAUWIKI Fachmann.

Markise

Eine Markise ist ein Sonnenschutz- und Wetterschutzsystem, das an der Außenseite von Gebäuden angebracht wird. Sie besteht aus einem flexiblen Stoff, der auf einer Metallkonstruktion befestigt ist.

Markisen werden verwendet, um Terrassen, Balkone, Fenster und andere Außenbereiche vor Sonneneinstrahlung, Blendung und Regen zu schützen.

Die Metallkonstruktion der Markise ist in der Regel mit einem Gelenkarmmechanismus ausgestattet, der es ermöglicht, die Markise aus- und einzufahren. Dadurch kann je nach Bedarf der gewünschte Grad an Schatten oder Sonneneinstrahlung eingestellt werden. Bei einigen Modellen lässt sich zusätzlich die Neigung des Tuchs verstellen.

Markisen sind in verschiedenen Größen, Formen und Farben erhältlich, um sich an unterschiedliche architektonische Stile und individuelle Vorlieben anzupassen. Der Markisenstoff wird auch als Markisentuch bezeichnet und ist in zahlreichen Mustern, Farben und Qualitätsstufen verfügbar.

Sie sind sowohl in manuell betriebenen als auch in motorisierten Ausführungen erhältlich. Motorisierte Markisen lassen sich per Fernbedienung oder Schalter bedienen und können in Smart-Home-Systeme integriert werden.

Markisen schützen nicht nur vor Sonne und Regen, sondern helfen auch dabei, die Temperatur in Innenräumen zu regulieren und den Energieverbrauch für Kühlung zu reduzieren. Zusätzlich bieten sie Sichtschutz vor neugierigen Blicken.

Es gibt zudem spezielle Markisen für Pergolen, Wintergärten und Seitenbereiche.