Spion bei Wohnungseingangstüre
Bei einer Wohnungseingangstür im Mehrfamilienhaus ermöglicht ein Türspion die Sicht durch die verschlossene Tür ins Treppenhaus. Er wird in ein Loch im Türblatt eingesetzt.
Türspione unterscheiden sich in Erfassungswinkel, Oberflächen und Verschlussklappen.
Ein klassischer Türspion besteht aus einem Gehäuse mit Glaslinse und hat meist einen Durchmesser von etwa 1 bis 2 cm. Durch den speziellen Schliff der Linse (Weitwinkeloptik) ist nahezu die gesamte Fläche vor der Tür einsehbar. So lässt sich erkennen, wer vor der Tür steht, bevor geöffnet wird.
Alternativ kommen heute auch elektrische Überwachungssysteme mit Kamera zum Einsatz. Das Bild wird auf einem Monitor im Innenbereich angezeigt. Diese Systeme können bei vorhandener Stromversorgung auch nachträglich installiert werden.
Höhe des Türspions bei Innentüren
Der Türspion wird – sofern nichts anderes vereinbart ist – nach geltender DIN-Norm in einer Höhe von 140 cm ab Unterkante Türblatt montiert.
Diese Position ist besonders für Familien sinnvoll, da auch Kinder den Türspion nutzen können. Die Höhe lässt sich jedoch individuell anpassen, z. B. bei größeren Personen nach oben.
Bei Wohnungseingangstüren, die barrierefrei geplant werden, sollte der Türspion auch im Sitzen nutzbar sein. In diesem Fall ist eine Höhe von etwa 120 cm ab OKFF empfehlenswert.
