Wiki-Topic: Materialien & Oberflächen
Erst die richtige Farbigkeit und Oberflächenbehandlung gibt der Haustür einen individuellen und ansprechenden Look. Zur Oberflächenbehandlung bieten sich je nach Material verschiedene Möglichkeiten: Pulverbeschichtung, Lackierung, Lasierung und Behandlung mit Öl sind die häufigsten Varianten. Pulverbeschichtung Das Pulverbeschichten (auch Pulverlackierung genannt) ist ein Beschichtungsverfahren, bei dem ein elektrisch leitfähiger Werkstoff wie Stahl oder Aluminium mit Pulverlack beschichtet wird. Dabei wird das Pulver elektrostatisch aufgesprüht und bei einer Temperatur zwischen 140 und 200 °C eingebrannt. Die pulverlackbeschichtete Oberfläche punktet einerseits hinsichtlich Chemikalienbeständigkeit, Abriebfestigkeit und Korrosionsschutz und wirkt zudem optisch sehr ansprechend. Da bei diesem Verfahren wenig Abfall produziert wird und keine Lösungsmittel verwendet werden, ist Pulverbeschichtung umweltfreundlich und wirtschaftlich. Lackierung Eine Möglichkeit der Endbehandlung von Holzhaustüren ist die Lackierung. Nachdem die Tür angeschliffen wurde, wird der Lack auf die Tür aufgetragen und man lässt diesen trocknen. Dieser Vorgang kann sich zwei- bis dreimal wiederholen. Wenn man einen Klarlack benutzt, bleibt die Struktur des Holzes sichtbar. Es bildet sich eine Lackschicht auf dem Holz, sodass man die Struktur des Holzes nicht mehr fühlen kann. Wenn man einen deckenden, also farbigen Lack wählt, so lässt sich die Struktur des Holzes nicht mehr erkennen. Lack hat den Vorteil, dass er härter ist und somit das Holz besser als Lasuren oder Öle schützt. Wenn in der Haustüre jedoch eine Beschädigung ist und man diese ausbessern will, so muss der komplette Lack abgetragen werden und die Türe muss komplett neu lackiert werden, während bei Lasuren und Ölen nur die jeweilige Stelle ausgebessert werden kann. Lasierung Holzhaustüren können auch mit einer Lasur endbehandelt werden. Man sollte allerdings beachten, zu welcher Wetterseite die Haustüre zeigt. Wenn die Haustür häufig der Sonne und damit den UV-Strahlen ausgesetzt ist, sollte eine Lasur mit Farbpigmenten verwendet werden, die das Holz vor Vergrauen schützt. Lasuren ziehen im Gegensatz zum Lack in das Holz ein und somit bleibt die Struktur des Holzes auch bei farbigen Lasuren sichtbar. Lasuren sind nicht so widerstandsfähig wie Lacke, aber sie haben den Vorteil, dass man Beschädigungen in der Tür besser ausbessern kann. Dazu muss nur die betroffene Stelle abgeschliffen und neu lasiert werden. Geölte Oberfläche Die umweltfreundlichste Endbehandlung bei Holzhaustüren ist ein spezielles Öl, welches das Holz vor Witterung und UV-Strahlen schützt. Genau wie bei Lasuren sind die mit Öl gestrichenen Türen offenporig, feuchtigkeitsregulierend und atmungsaktiv. Öl schützt das Holz vor Austrocknung und vermindert die Rissbildung. Man sollte allerdings auch hier darauf achten, welcher Wetterseite die Haustüre ausgesetzt ist, denn sowohl Lasuren als auch Öle schützen das Holz nicht so stark wie Lacke. Somit muss der Vorgang etwa alle zwei Jahre wiederholt werden, damit man an der Haustür viele Jahre seine Freude hat. Um der Tür einen „speckigen“, glänzenden Ton zu geben, kann man geölte Türen noch mit einem bestimmten Wachs (meist Bienenwachs) behandeln.
Aluminium-Haustüren
Haustüren aus Aluminium sind bei Hausbesitzern zunehmend beliebt, da dieses Material sowohl ansprechend aussieht und vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten zulässt, als auch erhöhten Anforderungen an Wärmedämmung und Einbruchschutz gerecht werden. Erhältlich sind Haustüren aus Aluminium in unterschiedlichen Farben und Modellen. Auch in Kombination mit Materialien wie Glas und Holz wirken Aluminium-Haustüren sehr ansprechend. Aufgrund der Wandlungsfähigkeit ist Aluminium heute eines der meistgewählten Materialien für Haustüren. Aluminiumhaustüren benötigen zudem wenig Aufwand bei der Pflege und können auch nach Jahren noch wie neu aussehen. Dabei zeichnen sie sich besonders durch ihre Robustheit aus, da Aluminium korrosionsfrei und witterungsbeständig ist, also nicht rostet wie z. B. Stahl oder verwittert wie z. B. Holz. Haustüren dieser Art sind zwar von Natur aus robust und schwer und bieten damit aufgrund ihrer Bauweise einen guten Schutz gegen Einbrecher, bei erhöhten Sicherheitsanforderungen kann man sie jedoch auch mit einem erweiterten Einbruchschutz versehen. Aluminiumhaustüren können genauso wie Kunststoff- und Holzhaustüren die Anforderungen eines Passivhauses erfüllen, wenn sie entsprechend konstruiert werden.
Materialmischung bei Haustüren
Eine besonders individuelle Lösung für Hausbesitzer, die das Besondere suchen, bieten Haustüren aus einer Materialmischung. Denkbar sind verschiedene Kombinationen aus Holz, Kunststoff, Glas und Aluminium. Dabei sind den Varianten keine Grenzen gesetzt: In der Kombination mit Glas wirkt Holz ansprechend, da bei natürlicher Optik viel Licht in den Eingangsbereich gelassen wird. Ein moderner Effekt bei gleichzeitig viel Licht im Eingangsbereich entsteht durch die Kombination von Aluminium mit Glas oder Kunststoff mit Glas.
Holz-Haustüren

Holz-Haustüren schaffen eine besondere Atmosphäre und können den Eingangsbereich besonders einladend wirken lassen. Sie sind ein qualitativ hochwertiges Produkt, das vielen Prüfungen unterzogen wird, um gute Wärme- und Schalldämmwerte zu erreichen. Auch eine hohe Einbruchhemmung ist bei modernen Holztüren gewährleistet. Vielen Hausbesitzern ist das Thema Nachhaltigkeit und naturnahes Bauen wichtig: Hier ist Holz als natürlicher Baustoff ökologisch unbedenklich. Auch in Sachen Optik kann Holz punkten: Holz wird mit Behaglichkeit und Wärme verbunden und deshalb wirkt ein Eingangsbereich aus Holz besonders einladend. Haustüren aus Holz gibt es in jeder erdenklichen Farbe und auch bei der Holzart gibt es eine große Auswahl. Die individuellen Farben, Maserungen und Strukturen des Holzes machen jede Holzhaustüre zu einem Unikat und den Eingangsbereich unverwechselbar. Zu beachten ist allerdings, dass Holzhaustüren Pflege benötigen und nur durch regelmäßiges Streichen und Lasieren auf Dauer ihren guten Zustand beibehalten. Beliebt ist die Kombination von natürlichem Holz mit anderen Werkstoffen wie Glas oder Aluminium. Dadurch bekommt das Material einen modernen Touch und wirkt gleichzeitig natürlich und zeitgemäß.
Kunststoff-Haustüren
Preisbewusste Bauherren entscheiden sich häufig für eine Haustüre aus Kunststoff, denn diese sind häufig deutlich preiswerter als hochwertige Türen aus Holz oder Aluminium. In den letzten Jahren haben sich Stabilität, Sicherheit und Qualität bei Kunststoffhaustüren dabei deutlich verbessert. Haustüren aus Kunststoff haben eine gute Wärmedämmung. Diese Dämmung entsteht unter anderem durch Mehrkammerprofile im Inneren. Das heißt, der Rahmen ist nicht nur aus einer Kunststoffschicht aufgebaut, sondern aus mehreren thermisch getrennten Kunststoff-Kammern im Inneren des Rahmens. Das bietet den Vorteil, dass weniger Wärme nach außen gelangen kann und das Innere gegen Kälte von der Außenseite geschützt wird. Das Innenleben einer Kunststoffhaustüre wird häufig durch Materialien wie Stahl, Polyurethanschäume oder Glasfaserverbundstoffe zusätzlich stabilisiert. Moderne Haustüren aus Kunststoff isolieren so zuverlässig, dass sie die Anforderungen von Passivhäusern erfüllen können. In der Regel haben Kunststoffhaustüren einen umlaufenden Stahlkern, welcher zusätzlich Stabilität verleiht. Ein häufig eingesetztes Material für die Füllung ist PVC (Polyvinylchlorid). Ein weiterer Vorteil von Haustüren aus Kunststoff ist die Langlebigkeit dieses Materials. Bei regelmäßiger Pflege hat man lange Freude an der Haustüre. Hausbesitzer, die einen klassischen Stil für ihre Haustüre bevorzugen, können ebenfalls zu Kunststoff-Haustüren greifen: Kunststoffhaustüren mit stilechter Holzmaserung als Dekor sind optisch von einer richtigen Holzhaustür kaum zu unterscheiden. Die Modellvielfalt bei Haustüren aus Kunststoff überzeugt ebenfalls: Traditionelle Sprossenornamentik, die klaren Linien der Moderne oder das Zusammenspiel verschiedener Materialien (mit Glas, Edelstahl, Aluminium oder Stein etc.) – für jeden Baustil findet sich inzwischen das richtige Modell aus Kunststoff.
Glas-Haustüren
Haustüren mit Glas sind ein zeitloser Klassiker und erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Gerade bei einer Haustüre werden an das eingesetzte Glas jedoch besondere Anforderungen gestellt. Zum einen soll die Haustüre ansprechend in Erscheinungsbild und Design sein – auf der anderen Seite sind die Themen Sicherheit, Unfallschutz, Wärmedämmung und Einbruchschutz sehr wichtig. Bestimmte geprüfte Gläser, zum Beispiel Verbundsicherheitsglas (VSG) oder Einscheibensicherheitsglas (ESG), sind deutlich widerstandsfähiger als herkömmliches Glas und bei einem möglichen Bruch wird die Verletzungsgefahr minimiert. Glas kann auch in Sachen Energiesparen punkten: Die aktuellen Modelle bieten hohe Wärmedämmung für effektives Energiesparen und eine Schallhemmung für ruhigeres Wohnen. Es gibt mehrere Glasarten, die bei einer Haustüre eingesetzt werden können: 1. Wärmedämmglas/3-fach Verglasung: Wärmedämmglas besteht aus mehreren hintereinander liegenden Scheiben, zwischen denen sich ein oder mehrere mit Edelgas (z. B. Argon, Radon) gefüllte Zwischenräume befinden. Durch diese Methode kann der Wärmeverlust im Vergleich zu Einfachverglasungen um durchschnittlich mehr als 300% gesenkt werden. Fachleute ermitteln die Isolierfähigkeit einer Glastür mithilfe des sogenannten U-Werts: Dieser gibt den Wärmeverlust in Watt pro Quadratmeter Glasfläche an. Bei Einfachverglasungen (eingebaut bis Mitte der 1970er Jahre) lag dieser ca. bei 5,8 W/m2K. Ein modernes Dreifach-Wärmedämmglas hat heute nur noch einen Wärmeverlust von rund 0,7 W/m2K, also nur noch knapp ein Achtel im Vergleich zum Einfachglas. 2. Spionspielgelglas, Einwegspiegel Ein Spionspiegelglas ist ein transparentes Glas, das einseitig beschichtet wurde. Von einer Seite wirkt das Glas transparent, von der anderen Seite wird die Helligkeit reflektiert, sodass man nur das eigene Spiegelbild erkennen kann. Aufgrund dieser Tatsache ist auch die Bezeichnung Einwegspiegel üblich. Spionspiegelglas funktioniert als Verglasung zwischen einem dunklen und einem hellen Raum. Oft wird es in Supermärkten im Kassenbereich oder bei der Polizei eingesetzt. Dabei kann man vom dunklen Raum durch das Spionspiegelglas in den hell beleuchteten Raum blicken bzw. beobachten, während umgekehrt keine bzw. kaum Durchsicht möglich ist. Das Spionspiegelglas funktioniert nur, wenn stark unterschiedliche Helligkeitsgrade gegeben sind. Bei Haustüren wird diese Verglasung gerne eingesetzt, weil sie bei geeigneten Lichtverhältnissen (Außenseite hell / Innenseite dunkel) einen einseitigen Blick nach draußen erlaubt. Bei der Planung ist jedoch zu bedenken, dass sich die Verhältnisse abends, wenn drinnen das Licht brennt, umkehren und durch die Verglasung geblickt werden kann. Deshalb wird diese Art von Verglasung eher für Bürogebäude als für Wohngebäude eingesetzt. 3. Einbruchschutzverglasung/ P4A Verglasung Glas kann auch geprüften Schutz vor Einbrechern bieten. Die Schutzwirkung der eingesetzten Verglasung wird vor allem durch eine sogenannte durchwurfhemmende Verglasung erzielt. Damit die Verglasung diese Bezeichnung tragen kann, muss sie z. B. die sogenannte P4A-Prüfung (nach EN 365) bestehen. Hierbei werden drei 4,1 kg schwere Kugeln mit einem Durchmesser von 10 cm aus 9 m Höhe im freien Fall nacheinander auf eine 110 cm × 90 cm große Testscheibe fallen gelassen. Erst wenn die Verglasung diese enorme Beanspruchung standhält und keine Kugel das Glas zerstört, ist die Prüfung bestanden. Gerade bei Verglasungen soll Glas nicht nur Sicherheitsansprüchen genügen, sondern auch ansprechend aussehen und Sichtschutz bieten: Hier ist Ornamentglas ein häufig gewähltes Material. Von Ornamentglas spricht man, wenn Glas mit Mustern geprägt ist, die auf einer oder beiden Seiten des Glases liegen können. Die Muster verhindern die Durchsicht durch das Glas, es ist jedoch weiterhin lichtdurchlässig. Die bekanntesten Mustertypen sind Chinchilla, Mastercarre, Silvit und Satinato.
Türen für den Haus-Nebeneingang
Neben einer Haustüre als Haupteingang haben die meisten Häuser noch einen weiteren Eingang – dieser wird als Nebeneingang bezeichnet. Beispielsweise kann der Zugang vom Keller zum Garten oder von der Garage in das Haus als Nebeneingang dienen. Es kommt auf die Auswahl der richtigen Nebeneingangstüre für die entsprechenden Anforderungen an, damit die Nebeneingangstüre das Design, die Wärmedämmung oder Einbruchhemmung der eingebauten Haustüre, Garage und Fenster nicht zunichtemacht. Besonders an die Einbruchhemmung bei schlecht einsehbaren Nebeneingangstüren sollte gedacht werden. Auch die Optik der Nebeneingangstüre ist ein wichtiger Faktor: Nach Möglichkeit sollte diese auf das Design der Haupteingangstüre abgestimmt sein, damit ein harmonischer Eindruck entsteht.
Türflügel und Band einer Haustür

Das Herzstück einer Haustür ist der sogenannte Türflügel (Haustürflügel), auch Türblatt (Haustürblatt) genannt, also der bewegliche Teil. Eine Haustür kann dabei ein- oder mehrflügelig sein. Im Normalfall wird bei einem Einfamilienhaus eine einflügelige Tür verbaut, da diese platzsparend geöffnet werden kann. Bei besonderen Anforderungen, zum Beispiel wenn ein besonders breiter Eingang gewünscht ist, können auch zwei Türflügel verbaut sein. Zweiflügelige Haustüren betonen besonders die Breite des Eingangsbereiches und wirken vor allem bei klassischen und repräsentativen Baustilen imposant. Auch bei barrierefreiem Wohnen kann eine zweiflügelige Haustür mit einem elektrischen Antrieb sinnvoll sein, da diese komfortabel mehr Durchgangsbreite bieten kann. Der oder die Türflügel sind mit dem sogenannten Band am Türrahmen befestigt. Das Band bezeichnet die Scharniere (auch “Angeln” genannt), die eine mechanische Verbindung zwischen Türblatt und Rahmen herstellen und das Blatt beim Öffnen und Schließen der Tür führen.

Das Türband ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich: Verdeckt liegende Haustürbänder sind von außen und innen im geschlossenen Zustand der Türe nicht sichtbar, da sie im Haustürflügel bzw. im Haustürrahmen montiert sind. Sie unterstreichen die klaren Formen einer Haustüre und werten diese optisch auf. Sichtbare Haustürbänder sind dagegen auf der Bandseite (bei Haustüren also meist von innen) zu sehen. Sie sitzen auf dem Haustürflügel bzw. -rahmen. Die Farbe der Haustürbänder wird häufig an die Haustürfarbe angepasst, um dezent zu wirken. Die Gestaltung des Türbands ist vor allem in Hinblick auf Einbruchschutz und Wärmedämmung wichtig, denn an dieser Schnittstelle können sowohl Zugluft als auch ungebetene Besucher besonders leicht ins Haus gelangen. Damit keine Kälte von außen durch das Band gelangen kann, gibt es moderne Dichtungssysteme. Zum Einbruchschutz können spezielle Bandsicherungen verbaut werden.
Seitenteile für Haustüren

Eine Haustüre kann durch ein Seitenteil ergänzt werden – einem feststehenden seitlichen Rahmen, der verschieden gefüllt sein kann, z. B. mit Glas, Aluminium oder Kunststoff. Die Verbreiterung um ein Seitenteil bedeutet eine optische Betonung des Türelements, das heißt, die Tür wirkt deutlich breiter und lässt gerade kleine Räumlichkeiten einladend wirken. Besteht das Seitenteil aus Glas, fällt zudem mehr Licht in den Raum, was gerade bei undurchsichtigen Türen aus Materialien wie Holz und Aluminium hilft, dunkle Räume aufzuhellen. Ein Seitenteil aus Milchglas ist dabei besonders beliebt, da der Innenraum so von außen nicht einsehbar ist und die Privatsphäre geschützt bleibt. Ansprechend wirkt es gerade, wenn das Seitenteil im selben Stil gestaltet ist wie die Haustüre und das Garagentor – so entsteht ein einheitlicher Gesamteindruck. Zur Anbringung von Seitenteilen unterscheidet der Fachmann zwischen verschiedenen Varianten: Unter schlossseitiges Seitenteil versteht man, dass das Seitenteil auf der Seite des Türschlosses angebracht ist. Ist das Seitenteil auf der gegenüberliegenden Seite angebracht, spricht man von einem bandseitigen Seitenteil. Der Name kommt daher, dass das Seitenteil an die Seite anschließt, wo das sogenannte Band der Tür liegt, also die Befestigung der Tür im Rahmen. Eine Haustüre kann auch zwei Seitenteile haben. Bei zwei Seitenteilen mit Verglasung gelangt besonders viel Licht in den Eingangsbereich.
Welche Kosten kommen beim Haustürkauf auf mich zu?
Der Preis einer Haustüre kann abhängig vom gewählten Material und den baulichen Gegebenheiten stark variieren. Wichtig ist jedoch, dass genügend Budget für den fachgerechten Einbau eingeplant wird: Denn ohne eine fachgerechte Montage können Wärmedämmung, Schallschutz, Einbruchsicherheit und Optik nicht gewährleistet werden. Für eine genaue Kostenschätzung ist es wichtig, sich bereits zu Anfang der Planungen von einem Fachmann beraten zu lassen und die individuellen Anforderungen zu klären. Ihr BAUWIKI Fachbetrieb hilft Ihnen dabei gerne weiter.
Was kostet eine Haustüre?
Der Preis einer Haustüre bestimmt sich nach dem Material, Oberfläche, eventuellen Sonderausstattungen wie elektrischen Zutrittssystemen und Türöffnern, der gewählten Wärmedämmung und zusätzlichem Einbruchschutz. Abmessungen, Seitenteile, Oberlichter und Design machen jede Haustüre individuell. Daher kann man nicht pauschal sagen, was eine Haustüre kostet. Als groben Anhaltspunkt kann man aber anhand des Materials sagen, dass ein schlichtes Haustürmodell aus Kunststoff den Preiseinstieg bietet. Haustüren aus Aluminium sind hochwertiger und dadurch etwas teurer als Kunststoff-Haustüren. Haustüren aus Holz bewegen sich meist über Aluminium-Haustüren. Eine Verbindung aus Aluminium und Holz ist besonders hochwertig und liegt dadurch in der Regel über den Haustüren aus Holz oder Aluminium. Fragen Sie das gewünschte Modell bei Ihrem BAUWIKI Fachhändler entsprechend an, damit er Ihnen den genauen Preis nennen kann.
Was kostet der Einbau einer Haustüre?
Natürlich können Sie den Einbau der Haustüre auch selbst vornehmen – wenn Sie ein qualifizierter Handwerker sind. Heimwerker können durch unqualifizierte Montage schnell Schaden an einer Haustüre anrichten und die Funktionalität z. B. in Sachen Wärmedämmung und Einbruchhemmung durch unsachgemäßen Einbau einschränken. Daher lohnt sich ein Einbau durch den Fachmann in jedem Fall und wird von uns empfohlen. Beim Einbau durch den Profi ist im Regelfall das korrekte Aufmaß, der Ausbau der “alten” Haustüre (bei Austausch) bzw. die Vorbereitung zur Montage (bei Neubau) enthalten. Beim Einbau wird der Profi zunächst den Türrahmen korrekt in die Laibung einpassen und montieren. Nach dem Einsetzen und Ausrichten des Türblattes wird zuletzt der Beschlag und zusätzliche Sicherungen eingebaut. Auch für eine fachgerechte Entsorgung der „alten” Tür kann der Profi bei einer Renovierung sorgen, sodass Sie sich darum nicht kümmern müssen. Der Preis für diese Dienstleistungen variiert je nach Gegebenheiten des Eingangsbereichs, der Größe der verbauten Tür und eventuell verbauter Sonderausstattung. Sprechen Sie mit Ihrem Profi die benötigten Serviceleistungen ab, damit die Montage und qualifizierte Dienstleistung wie gewünscht ablaufen kann.